Praxis Dipl.-Psych. Gerd Mager

Psychologische Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Beratung & Supervision



Häufige Fragen

Benötige ich eine Überweisung vom Arzt?

Nein. Sie benötigen lediglich Ihre Krankenversicherungskarte. Privatpatienten sollten sich vorab bei ihrer Versicherung erkundigen, welche Psychotherapieleistungen versichert sind.


Wie läuft eine Therapie ab?

Sie bekommen - je nach Andrang ggf. nach einer Wartezeit - einen Termin für ein Erstgespräch. Die Gespräche dauern in der Regel 50 Minuten. Im Rahmen der Anamnese, die während der sogenannten probatorischen Sitzungen erhoben wird, mache ich mir zusammen mit Ihnen ein Bild von der Symptomatik, der Krankenvorgeschichte, der lebensgeschichtlichen Hintergründe, den Ursachen, den Veränderungs- und Behandlungsmöglichkeiten und bespreche die notwendigen Schritte mit Ihnen. Soll dann eine Therapie stattfinden, erfolgt noch eine ärztliche Konsultation zur Erhebung des körperlichen Befundes, um ggf. vorliegende körperliche Ursachen für ihre Symptomatik zu erkennen bzw. auszuschliessen. Wenn dann eine Therapie beantragt wird (im Regelfall zunächst 25 Sitzungen) kommen Sie wöchentlich oder vierzehntägig zu einer Sitzung in meine Praxis. Eine Verlängerung ist manchmal notwendig und sinnvoll; das wird im Einzelfall im Verlauf der Therapie geklärt.


Kann ich Probesitzungen bei verschiedenen Therapeuten nehmen, bevor ich mich entscheide?

Ja. Eine gute therapeutische Beziehung ist - neben anderen Faktoren - eine wichtige Grundlage für den Erfolg einer Therapie. Deshalb sollten Sie im Zweifelsfall Ihre Entscheidung von einem persönlichen Eindruck bei einem Probegespräch abhängig machen.


Muss ich mich auf die Couch legen?

Nein. Wir sitzen uns (ganz normal) gegenüber.


Werden meine Informationen weitergegeben?

Die Inhalte der Therapie unterliegen der Schweigepflicht und werden absolut vertraulich behandelt.


Woran merke ich, ob ich wirklich eine Therapie benötige?

Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Psychotherapiepatienten schon eine lange Leidensphase hinter sich haben, bevor sie zum Therapeuten gehen. Zunächst versucht man, alleine klar zu kommen. Erst, wenn man selbst nicht mehr aus der Spirale herauskommt, macht man den als notwendig erachteten Schritt selbst oder wird von Angehörigen oder Bekannten bewogen, etwas zu tun. Deshalb kommen viele Patienten erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht, und die Beschwerden sind dann oft schon chronifiziert.

Natürlich ist es eine gesunde Einstellung, erst mal selbst klar zu kommen. Andererseits ist die Therapie leichter, wenn das Problem noch nicht chronifiziert ist. Deshalb machen Sie lieber früher als später einen Termin. Ein gemeinsames Gespräch kann Klarheit über das richtige Vorgehen schaffen.